Neue STIKO Empfehlung zur Meningokokken B Impfung

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut hat am 18.1.2024 eine neue Empfehlung zur bestehenden Indikationsimpfung gegen Meningokokken der Gruppe B herausgegeben.

Säuglinge und Kleinkinder unter 5 Jahren sollen nun mit dem verfügbaren Meningokokken-B-Impfstoff für diese Altersgruppe nach dem 2 + 1 Schema geimpft werden. Auch eine prophylaktische Paracetamolgabe wird empfohlen zur Vermeidung von Schmerzen bzw Fieber. Idealerweise wird die 1.Impfung mit 2 Monaten, die 2. mit 4 Monaten und die 3.Impfung mit 12 Monaten verabreicht. Ab 2 Jahren sind es 2 Impfungen im Abstand von 2 Monaten.

Update Coronaimpfung für Kinder

Die europäische Arzneimittelbehörde hat am 25.11.2021 den BioNTech/Pfizer Impfstoff Comirnaty für Kinder von 5-11 Jahren zugelassen. Die Empfehlung der StiKo vom 21.12.2021 lautet, Kinder dieser Altersgruppe mit Vorerkrankungen bzw Kontakt zu vulnerablen Personen zu impfen. Der Abstand zwischen beiden Impfungen sollte 3-6 Wochen betragen. Die Dosis ist ein Drittel der Erwachsenendosis. Seit dem 15.12.2021 gibt es den speziellen Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer. Weitere Empfehlungen der ständigen Impfkommission: Im Hinblick auf die Omicron-Variante kann die Boosterimpfung ab 18 Jahren bereits 3 Monate nach der Grundimmunisierung  gegeben werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

aktuelle Informationen zu Covid-19

Corona-Impfung:

Seit dem 18.08.2021 ist die Impfung gegen das neue Coronavirus auch für Jugendliche ab 12 Jahren von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Es sind zwei Impfungen im Abstand von 3-6 Wochen. Für jüngere Kinder gibt es derzeit noch keinen zugelassenen Impfstoff.

Eine sogenannte Boosterimpfung kommt für Personen in Frage, die ein geschwächtes Immunsystem haben, älter sind oder nur mit einem Vektor-Impfstoff geimpft worden sind. In der Regel erfolgt die Boosterimpfung 6 Monate nach der 2.Impfung. Ausnahme: nach Johnson&Johnson bereits nach 4 Wochen.

Bei Interesse an einer Impfung können Sie sich gerne melden. Weitere Impfmöglichkeiten gibt es: www.stuttgart.de/offenes-impfen oder www.dranbleiben-bw.de

Digitale Impfnachweise können Sie in der Apotheke bekommen (z.B. unter www.mein-apothekenmanager.de eine Apotheke in der Nähe finden)

Testmöglichkeiten:

Im Corona-Testzentrum Cannstatter Wasen Stuttgart (www.corona-testzentrum-wasen.de) kann man nur online Termine vereinbaren. Ein positiver Schnelltest, eine Anordnung vom Gesundheitsamt, die Corona-WarnApp oder eine Überweisung vom Kinder-, Hausarzt berechtigen zu einem Test.

Im Zweifel fragen Sie bitte bei uns nach.

 

Landkreis Esslingen

Testmöglichkeiten/Impfaktionen:

Unter: www.landkreiskreis-esslingen.de  sind Testmöglichkeiten aufgeführt sowie Impfaktionen mit dem Impfbus bzw. Stellen mit Impfangeboten.

 

Weitere Informationen wie bisher bei www.rki.de und www.gesundheitsamt-bw.de. Hier gibt es auch von Montag bis Freitag eine Hotline: 0711-904-3955 in deutsch und mehrsprachig: 0711-410-11160.

 

 

Coronavirus-Pandemie

Liebe Eltern und Patienten,

wegen der nun auch in Stuttgart und dem Landkreis aufgetretenen Infektionen mit dem neuen Coronavirus möchten wir auf Folgendes hinweisen:

Bitte teilen Sie uns bei der Terminvereinbarung mit, ob Sie oder Ihr Kind einen Infekt der Atemwege oder Durchfall haben oder sonstige grippale Symptome, die evtl. auf eine Erkrankung mit SARS-CoV2 hinweisen könnten  (für weitere Informationen siehe die täglich aktualisierte Webseite des Robert-Koch-Instituts: www.rki.de).  Hier finden Sie viele Informationen zu dem Thema, ebenso auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Abstriche auf SARS-CoV2 sollen nur bei begründetem Verdacht vorgenommen werden (z.B. respiratorische und/oder Allgemeinsymptome oder Kontakt zu einem Erkrankten).

Bei Unsicherheit über die Symptomatik Ihres Kindes fragen Sie bitte bei uns oder dem Landesgesundheitsamt nach (Hotline: 0711-90439555), ob es sich bei den Symptomen Ihres Kindes evtl. um eine Coronavirus-Infektion handeln könnte.

Bitte zeigen Sie Ihrem Kind, wenn es dafür alt genug ist, wie es husten oder niesen soll (in ein Taschentuch, das danach gleich entsorgt wird oder notfalls in die Ellenbeuge) und weisen es auf regelmäßiges Händewaschen mit Seife und warmem Wasser hin.

Zur Zeit ist es tatsächlich besser, sich nicht die Hände zur Begrüßung zu geben.

Bitte kommen Sie nur nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme in die Praxis.

Bezüglich der Kindervorsorgeuntersuchungen und Impfungen, die ich weiterhin unter Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen durchführe, halte ich mich an die Empfehlungen der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (https://www.dakj.de/wp­content/uploads/2020/03/dakj­dgpi­2020­corona­stand­0203.pdf).

 

 

 

Hier noch einige allgemeine Informationen für Stuttgarter Bürger:

Bürgertelefon: 0711-216-88888 oder 0711-216-88688

Hotline Gesundheitsamt:  0711-90439555            

Hotline Katharinenhospital:  0711-27830343

Hotline Robert- Bosch-Krankenhaus:  0711-81015161

Bei begründetem Verdacht gibt es folgende Anlaufstellen in Stuttgart:

Corona-Ambulanz am Katharinenhospital, am Robert-Bosch-Krankenhaus sowie am Marienhospital

            

 

Allgemeine Informationen für den Landkreis Esslingen:

Hotline: 0711-390241966    Mo,Di,Mi 8-15 Uhr, Do 8-18 Uhr, Fr 8-12 Uhr

Es sind 2 Corona-Abstrichzentren (CAZ) eingerichtet:

Öffnungszeiten : Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr

CAZ: Nürtingen-Oberensingen auf dem Festplatz, direkt an der B 313
P 27 bei der Messe Stuttgart in Leinfelden-Echterdingen

Ärztlicher Bereitschaftsdienst bundesweit:
an Wochenenden und Werktagen nach 19 Uhr:
Tel. 116117

Einwohner des Landkreises Esslingen, die aufgrund ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein, müssen zuerst ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen und erhalten dann nach telefonischer Diagnose einen Code.
Nur mit diesem Code kann man an den Corona-Abstrichzentren vorfahren. Zusätzlich braucht man seine Krankenversicherungskarte.
Die Ärzte und das Personal der CAZ tragen Schutzkleidung und entnehmen direkt am Auto einen Abstrich für den Test.
Bis das Testergebnis da ist, bleibt man in häuslicher Quarantäne.

 

 

 

 

 

 

Masern

Masern gehören zu den sogenannten Kinderkrankheiten. Sie sind hochansteckend und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Nach einem ersten Fieberschub mit Bindehautentzündung und katarrhalischen Symptomen folgt eine zweite hochfieberhafte Phase mit charakteristischem  Hautausschlag. Komplikationen wie eine Lungen- oder Mittelohrentzündung können jetzt auftreten. Eine Ansteckung besteht etwa 5 Tage vor bis 5 Tage nach dem Ausschlag. Für einen sicheren Schutz vor der Erkrankung sind  zwei Impfungen im Abstand von mindestens 4 Wochen ab einem Alter von 11 Monaten im STIKO-Impfplan vorgesehen. Auch nach einem Kontakt mit Masern kann die Impfung bei entsprechender Indikation noch durchgeführt werden. Bitte überprüfen Sie aus gegebenem Anlass Ihren Impfschutz und den Ihres Kindes.

Vortrag

Am 28. Januar fand in meinen Praxisräumen ein interessanter Vortrag  über den Umgang mit Kinderbildern statt. Maltherapeutin Nicole Rüffle zeigte anhand von Bildern und vielen Beispielen aus eigener Praxis, wie spannend das Beobachten und Begleiten der kindlichen Kreativität sein kann. Wie wichtig Zurückhaltung von uns Erwachsenen bei der Vorgabe von Themen ist, da die Kinder meist sehr genau wissen, was und wie sie malen wollen. Dass die richtigen Materialen, und diese auch zugänglich zu haben, elementar sind, um Lust auf das Malen zu machen. Wie man mit Kindern über ihre Werke sprechen kann…. Das und viele Tipps für Eltern folgten. Am Ende hatten  alle dann noch ausreichend Gelegenheit, die verschiedenen Materialien auszuprobieren und sich gute Bücher empfehlen zu lassen. Es war ein gelungener Abend in entspannter Atmosphäre mit regem Austausch und sehr viel Inspiration für einen positiven Umgang mit seinem Kind und dessem kreativen Ausdruck. Ich danke Nicole Rüffle an dieser Stelle sehr für das Näherbringen eines so wichtigen und oft vernachlässigtem Themas in unserem Alltag mit Kindern.

Referentin: Diplom Sozial-Pädagogin & Maltherapeutin Nicole Rüffle

Bilder sind die Sprache der Kinder

Umgang mit ihren Bildern – Wie wir unsere Kinder im Malen positiv bestärken können

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Fortbildung Tropenmedizin

Tropische Medizin wird in Europa immer relevanter. Klimaveränderungen, Globalisierung und Menschen aus fernen Ländern lassen uns tropenmedizinische Erkrankungen zunehmend in Deutschland und Europa sehen.

Vom 30.10. bis 1.11.2015 fand der Refresher-Kurs Tropenmedizin am Bernhard-Nocht-Institut Hamburg statt. Themen waren u.a. die Weltseuchenlage, Neues aus der Malaria-Forschung, Filarien-Infektionen in Deutschland, das Rückfallfieber und die Onchozerkose. Auch über den aktuellen Stand der Ebola-Impfung wurde berichtet sowie über die Verleihung des Nobelpreises an die Entdecker des Ivermectins zur Behandlung der Onchozerkose (sog. “Flussblindheit”). Durch dieses Medikament konnten viele Flusstäler in Afrika wieder besiedelt werden, die vorher aufgrund der nicht vermeidbaren Erkrankung verlassen worden waren.  Auch über die Entdeckung des Artemisia annual (einjähriger Beifuß) zur Behandlung der Malaria wurde berichtet, für die Frau Youyou ebenfalls den Nobelpreis erhalten hat. In Ghana wird Artemisinin seit 2005 als first-line-drug in der Behandlung der Malaria tropica verwendet. Beide Wirkstoffe sind pflanzlicher Natur und letzterer wird in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange verwendet. Interessant in diesem Zusammenhang, dass sich eine nur durch Erfahrung  schon lange eingesetzte Substanz mittels modernster Analysen und Herstellungsverfahren als wirksames Medikament in der schulmedizinischen Behandlung herausstellt.

In Europa sind erste Fälle von Rückfallfieber behandelt worden, aufgetreten bei Menschen aus entsprechenden Regionen bzw. Reise-/Fluchtrouten. Die  Leishmaniose (kutane Form, auch sog.”Orientbeule”)) wurde auch bei Menschen, die nie im Ausland waren, gesehen. Man vermutet eine Übertragung durch Wildtiere oder Hunde (v.a.aus Südeuropa).

 

 

Neue Impfempfehlungen

Impfkalender

Vorbereitung zur Impfung
Vorbereitung zur Impfung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut hat neue Empfehlungen veröffentlicht. Diese betreffen u.a. die Pneumokokken-Impfung im Säuglings- und Kleinkindesalter. So reichen drei statt der bisher vier empfohlenen Impfungen aus.

Für die Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B gibt es nach wie vor keine generelle Impfempfehlung. Als Indikationsimpfung bei bestimmten Grunderkrankungen kann die Impfung aber erwogen werden.

Reisemedizin

Eine weitere Neuerung betrifft die Gelbfieberimpfung. In mehreren Studien konnte ein lebenslanger Schutz nach einmaliger Impfung nachgewiesen werden. Eine Auffrischimpfung  ist somit nicht mehr erforderlich.